16:23 10 Dezember 2018
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    Schiffe der ukrainischen Marine überqueren Grenze zu Russland

    Drei Schiffe ukrainischer Marine überqueren Staatsgrenze Russlands

    © Foto : © Grenzschutzamt des FSB für Rebublik Krim
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    Eskalation bei Kertsch (53)
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    Drei Schiffe der ukrainischen Marine haben die staatliche Grenze Russlands überquert. Sie bewegen sich in Richtung der Straße von Kertsch. Dies meldet das Grenzschutzamt des Inlandsgeheimdienstes FSB auf der Krim am Sonntag. N

    Die drei Schiffe der ukrainischer Marine sollen am Sonntagmorgen um 07:00 Uhr Moskauer Zeit (05:00 Uhr MEZ) die Staatsgrenze der Russischen Föderation überquert haben und rechtswidrig in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer eingefahren sein. Damit sollen sie gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen haben.

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    „Die ukrainischen Schiffe setzen ihre Fahrt in Richtung der Straße von Kertsch fort, dafür gelten Genehmigungsverfahren in Bezug auf die Bewegungen und den Aufenthalt von Schiffen, die dem vom russischen Hafenkapitän genehmigten Zeitplan für die Bewegung und Aufstellung von Schiffen entsprechen", hieß es.

    Bislang sollen die ukrainischen Schiffe keinen Antrag auf das Passieren der Straße von Kertsch gestellt haben, so der Grenzschutzamt. Die Schiffe seien noch nicht in den Zeitplan für die Durchfahrt aufgenommen worden, sie würden gefährlich manövrieren und nicht den legitimen Forderungen der russischen Behörden nachkommen.

    Der russische Grenzschutzdienst ergreife alle Maßnahmen, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen und Asowschen Meer sowie in der Straße von Kertsch zu gewährleisten und den Schiffsverkehr dort zu regeln.

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    In den letzten Monaten wurde das flache Asowsche Meer nordöstlich der Krim — ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres — zu einem weiteren Schauplatz des Konflikts der beiden Nachbarländer. Im März hatte dei Ukraine den russischen Fischkutter „Nord" aufgebracht. Im August wurde in Cherson das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin" festgehalten.

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    Moskau hatte die Handlungen Kiews als „Seeterrorismus" bezeichnet. Die russische Regierung hatte als Antwortmaßnahme die Grenzinspektion im russischen Teil des Asowschen Meeres intensiviert. Daraufhin hatte die ukrainische Grenzwache erklärt, dass Russland mit einer „harten Politik der Aufbringung und Durchsuchung von Schiffen begonnen" habe.

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    Themen:
    Eskalation bei Kertsch (53)
    Tags:
    Grenzschutzdienst, Grenzschutz, Schiffe, Marine, Grenze, FSB, Straße von Kertsch, Schwarzes Meer, Asowsches Meer, Krim, Russland, Ukraine