09:58 01 April 2020
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    Eskalation bei Kertsch (53)
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    Zwei weitere Schiffe der ukrainischen Marine bewegen sich mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung der Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des russischen Grenzschutzbehörde hervor.

    Laut dem Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatten am Sonntag um sieben Uhr bereits drei Schiffe der ukrainischen Marine die Staatsgrenze zu Russland verletzt und sich in Richtung der Straße von Kertsch begeben.

    Zwei gepanzerte ukrainische  Kanonenboote und ein Schlepper überqueren Grenze zu  Russland
    © Foto : © Pressedienst des Grenzschutzamtes des FSB für Rebublik Krim

    „Heute hat die Grenzschutzbehörde des FSB um 11:30 Uhr festgestellt, dass zwei gepanzerte Kanonenboote der Klasse „Gjursa" vom Hafen Berdjansk (im Asowschen Meer — Anm. d. Red.) vorgerückt sind. Zurzeit bewegen sie sich mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung der Straße von Kertsch zum Gebiet der Provokation, die von ukrainischer Seite organisiert worden war", heißt es in der Mitteilung.

    Zuvor hatte die Ukraine Russland vorgeworfen, „aggressive Handlungen" gegen ihre Schiffe unternommen zu haben. So soll die russische leichte Fregatte „Don" den ukrainischen Schlepper „Jany Kapu" angeblich gerammt haben, wodurch die Schiffsmaschinenanlage, die Seitenplanken und Schutzgeländer beschädigt worden seien.

    >>>Mehr zum Thema: Eskalation bei Kertsch: Russisches Schiff rammt ukrainisches Marineboot – VIDEO<<<

    Der Vize-Vorsitzende des Parlaments der Teilrepublik Krim, Jefim Finks, versprach in diesem Zusammenhang, dass die jüngsten Aktivitäten der ukrainischen Marine nicht ohne Reaktion von Seiten Russlands bleiben würden:

    „Russland hat genügend Kräfte, um diese zu weit gehenden Personen zu ernüchtern", sagte er. „Entsprechende Maßnahmen werden getroffen, damit sie nicht glauben, ihnen wäre alles erlaubt, weil sie von den USA und den europäischen Ländern unterstützt würden".

    Die Kiewer Behörden müssten sich streng an die russischen Gesetze sowie an die Seevölkerrechtsnormen halten betonte der Abgeordnete und warnte vor möglichen Auswirkungen der ukrainischen Provokationen.

    „Ich glaube, die werden eins auf die Zähne kriegen, und damit wird es zu Ende sein. Niemand wird erlauben, mit Russland zu spielen", äußerte er.

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    Tags:
    Provokation, Schiffe, Verstärkung, ukrainische Marinestreitkräfte, Straße von Kertsch, Schwarzes Meer, Asowsches Meer, Krim, Russland, Ukraine