06:35 27 Februar 2020
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    Nach der Eskalation der Lage in der Straße von Kertsch ist auch eine Verschärfung der Situation im Donbass befürchtet worden. Meldungen über den Anfang eines massiven Artillerie-Beschusses auf die selbsterklärte Volksrepublik Donezk sind allerdings mittlerweile dementiert worden.

    Wie ein Vertreter der Volksmiliz der „Volksrepublik Donezk” gegenüber der Nachrichtenagentur DAN erklärte, sei die Lage auf der Trennungslinie zu den ukrainischen Truppen vollkommen unter Kontrolle.

    >>>Mehr zum Thema: Ukrainischer Nationaler Sicherheitsrat will Kriegszustand in Ukraine verhängen<<<

    „Die Situation ist (…) unter vollständiger Kontrolle unserer Streitkräfte, die Bürger können ruhig schlafen", erklärte der Vertreter gegenüber der Agentur.

    Auch ein anderer Vertreter erklärte, dass die Situation an der Frontlinie unter Kontrolle und stabil sei.

    „Es ist kein Beschuss aus verbotenen Waffen festgestellt worden. Die Situation bleibt insgesamt ruhig”, so der Vertreter.

    Zuvor hatte ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, dass die ukrainischen Truppen massiven Artillerie-Beschuss von Wohnvierteln im Donbass gestartet hätten.

    Die Meldung kam nur Stunden, nachdem in der Straße von Kertsch eine erhebliche Eskalation der Lage stattgefunden hatte.

    Dabei waren ukrainische Marineboote in die russischen Hoheitsgewässer eingedrungen. Sie wurden von Schiffen der russischen Küstenwache begleitet, widersetzten sich jedoch ihren Anweisungen.

    >>>Mehr zum Thema: Russische Einsatzkräfte setzen drei ukrainische Marineboote fest – FSB<<<

    Am Ende hatten russische Einsatzkräfte unter Einsatz von Waffen drei ukrainische Schiffe festgesetzt.

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    Tags:
    Dementi, Beschuss, Donbass, Donezk