21:56 16 Dezember 2018
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    Der chinesische Forscher He Jiankui bei einem Genomforscher-Kongress in Hongkong

    Chinesischer Forscher verteidigt seine Gen-Experimente an Babys

    © AP Photo / Kin Cheung
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    Der chinesische Wissenschaftler He Jiankui will die ersten genveränderten Menschenbabys kreiert haben. Seine Behauptung hat bereits für Aufruhr in der wissenschaftlichen Gemeinschaft gesorgt. Nun hat sich der Forscher auf einer Konferenz verteidigt.

    Auf einem Genomforscher-Kongress am Mittwoch in Hongkong sagte He, er sei „wirklich stolz“ auf seine Arbeit.

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    Wie die Nachrichtenagentur Associated Press früher berichtete, hat He Jiankui nach eigenen Angaben die Embryonen-DNA von sieben Paaren, die sich einer künstlichen Befruchtung (IVF) unterzogen haben, künstlich verändert.

    „Zwei wunderschöne kleine chinesische Mädchen namens Lulu und Nana kamen vor einigen Wochen weinend und so gesund wie jedes andere Baby zur Welt”, erklärte der Forscher in einem am Sonntag auf YouTube aufgetauchten Video.

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    Ziel des vorgenommenen Eingriffs sei, die Kinder mit Hilfe der Genschere HIV-resistent zu machen. Die Wissenschaft müsse mehr tun, um Menschen mit Krankheiten zu helfen, hob  He auf der Konferenz hervor. Die Technologie könne für „Millionen Menschen“ von großem Nutzen sein, fügte er hinzu.

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    Tags:
    Babys, Experimente, Forscher, DNA, HIV, China