12:15 05 August 2020
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    Die dänische Mitte-Rechts-Regierung und die sie unterstützende Dänische Volkspartei haben sich darauf verständigt, die Vorschriften für abgelehnte Asylbewerber deutlich zu verschärfen. Demnach sollen sie auf eine kleine Insel geschickt werden. Das teilte die Agentur dpa am Samstag mit.

    Wie es heißt, soll auf der Insel Lindholm ein spezielles Zentrum für jene Ausländer eingerichtet werden, die wegen Straftaten oder abgelehnter Anträge Dänemark verlassen müssen.

    Migranten auf dem Hauptbahnhof in Kopenhagen
    © REUTERS / Asger Ladefoged/Scanpix Denmark/Files
    Wie Finanzminister Kristian Jensen sagte, solle die Insel nicht als Gefängnis genutzt werden: „Das ist kein Gefängnis, aber man muss nachts dort sein.“

    Im für 2019 vereinbarten Haushalt seien ebenfalls strengere Vorschriften für abgelehnte Asylbewerber vorgesehen.

    Lindholm ist eine dänische Insel nördlich der Insel Møn in der Stege Bugt. Die Insel ist sieben Hektar groß und seit Ende der 90er Jahre unbewohnt.

    Europa erlebt zurzeit die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg, die vor allem als Folge vieler bewaffneter Konflikte und ebenso akuter wirtschaftlicher Probleme in den afrikanischen Ländern und in Nahost zu betrachten ist.

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    Tags:
    Flüchtlingskrise, Agentur DPA, Kristian Jensen, Insel Lindholm, Dänemark