14:16 14 Dezember 2018
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    Polizeieinsatz in Berlin-Charlottenburg (Archivbild)

    Blutrache in Berlin? Albaner auf offener Straße erschossen

    © AFP 2018 / John Macdougall
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    Ein Mann ist am Samstagabend auf offener Straße in Berlin erschossen worden. Berichten zufolge handelt es sich bei dem Opfer um einen Albaner, der vermutlich von einem Landsmann getötet wurde. Der Hintergrund ist noch unklar. Ermittler schließen Blutrache nicht aus.

    Der Angriff ereignete sich an der Rückertstraße in Berlin-Charlottenburg, wie „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf die Polizei schreibt.

    Mehrere Schüsse hätten den 47 Jahre alten Mann mitten auf dem Gehweg getroffen. Danach habe der mutmaßliche Täter die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Der 60-jährige Deutsch-Albaner sei wenig später im Krankenhaus gestorben. Die Motive sind demnach noch völlig unklar.

    Nach Erkenntnissen der „Berliner Morgenpost“ ist es für eine Auseinandersetzung im Milieu der organisierten Kriminalität eher untypisch, dass sich ein Täter nach einem begangenen Mord selbst tötet, sondern deute auf eine Beziehungstat hin.

    Aus Ermittlerkreisen hieß es laut der Zeitung, dass auch die Möglichkeit einer Blutrache, die in Albanien noch immer weit verbreitet sei, nicht ausgeschlossen werden könne.

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    Albaner, Mord, Polizei, Charlottenburg, Albanien, Berlin, Deutschland