14:23 14 Dezember 2018
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    Stapellauf des Atom-U-Boots Knijas Wladimir in Sewerodwinsk, Russland (Archivbild)

    Russlands neues Atom-U-Boot im Meer getestet – FOTO

    © Sputnik / Semjon Wasiljew
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    Der strategische Atom-U-Raketenkreuzer „Knjas Wladimir“ ist im Rahnen von Werfterprobungen erstmals ins Meer ausgelaufen. Das berichtete das Fachportal „BMPD“ am Sonntag.

    Wie es heißt, war das neue russische Atom-U-Boot „Knjas Wladimir“ der Klasse Borei-A (Weiterentwicklung der Borei-Klasse) am 17. November im nordrussischen Sewerodwinsk vom Stapel gelaufen.

    Im Jahr 2019 soll das Atom-U-Boot in den Dienst der russischen Nordflotte gestellt werden.

    ​Der Bau der „Knjas Wladimir“ hatte im Jahr 2012 auf der „Sewmasch“-Werft in Sewerodwinsk begonnen. Insgesamt sollen auf der Werft acht Atom-U-Boote gebaut werden.

    Zurzeit stehen drei strategische Atom-U-Boote des Projekts Borej im Dienst der russischen Seekriegsflotte: „Juri Dolgoruki“, „Alexander Newski“ und „Wladimir Monomach“. Die anderen fünf – „Knjas Wladimir“, „Knjas Oleg“, „Generalissimus Suworow“, „Imperator Alexander III.“ und „Knjas Poscharski“ – werden nach dem Projekt 955 A Borej-A erbaut.

    Aus offenen Quellen verlautet, dass U-Boote der 955A-Klasse neuartige Elektronik besitzen und bessere Tarneigenschaften aufweisen.

    Schiffe der 955- und 955A-Klasse zählen zur vierten Generation und sind integrierter Bestandteil der nuklearen Triade Russlands. Jedes U-Boot ist mit 16 interkontinentalen ballistischen Feststoffraketen „Bulawa“ ausgestattet. Diese U-Boote werden die strategischen U-Boote 667BDR dritter Generation in der Pazifikflotte und Schiffe vom Typ 667BDRM in der Nordflotte ersetzen.

    Die Borei-A-Klasse soll in den kommenden Jahrzehnten das Herzstück der russischen Unterwasserflotte bilden.

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    Tags:
    Test, Knjas Wladimir, Borej-A, Sewmasch, Fachportal BMPD, Russland