17:23 18 September 2020
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    Sprachwissenschaftler der Cambridge University haben einen Kurzfilm gedreht, der eine Geschichte aus der Zeit vor 2000 Jahren erzählt. Speziell für den Film wurde laut „Daily Mail“ die tote babylonische Sprache nachgestellt.

    Der 20 Minuten lange Film heißt „The Poor Man of Nippur“ (Der arme Mann von Nippur) und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich an dem Bürgermeister der Stadt rächen will, weil dieser seinen Ziegenbock tötete.

    „Die Rekonstruierung einer toten Sprache ist zu einem gewissen Grad eine Kunst. Wir hatten Glück, weil wir Transkripte der babylonischen Sprache im griechischen Alphabet haben“, so Professor Martin Wartington.

    Darüber hinaus sei die babylonische Sprache eng mit Arabisch und Hebräisch verwandt, was die Arbeit weiter erleichtert habe. Denn die Laute der semitischen Sprachen seien gegen Veränderungen weitaus immuner als die in den indoeuropäischen Sprachen.

     

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