08:02 17 Dezember 2018
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    Von Dutt bis Undercut: Wähl Dir die passende Trend-Frisur für 2019

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    Seitdem es Barbershops gibt, lassen sich Herrenfrisuren nicht einfach als „länger“, „kürzer“ oder „kahlgeschoren“ bezeichnen. Inzwischen sind sie fast genauso vielfältig wie Damenfrisuren. Die Online-Zeitung Gazeta.ru hat eine Art Ranking der schönsten Herrenfrisuren erstellt.

    Haarmode ist eine ziemlich heikle Angelegenheit, besonders heutzutage. Bei der populärsten Damenfrisur geht es schon seit vielen Jahren um langes glattes Haar. Für Männer ist es auf den ersten Blick viel leichter: Sie müssen sich kein hüfttiefes Haar wachsen lassen, um im Trend zu sein.

    Aber auch die Mode der Herrenfrisuren veränderte sich mit der Zeit – Herrenfrisuren können genauso vielfältig wie Frauenfrisuren sein, und manche Fassons haben sogar ihre eigene Geschichte. So entstanden die populären  Frisuren wie Bürstenschnitt oder „Undercut“ während des Zweiten Weltkriegs – damals waren sie die praktischsten, und mit der Zeit wurden sie auch modisch. In späteren Jahren leisteten viele Musikstars verschiedener Generationen ihren Beitrag dazu, dass ihre Haarschnitte unter ihren Fans beliebt wurden.

    Eine Korrespondentin von Gazeta.ru hat mit dem Besitzer eines populären Barbershops gesprochen und herausgefunden, welche Herrenschnitte zurzeit in Russland und Europa besonders populär sind.

    „Undercut”

    Miley Cyrus
    © AP Photo / Robb D. Cohen/Invision
    Miley Cyrus

    Dieser Haarschnitt stammt aus England, wo er Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Seine Besonderheit ist der schroffe Übergang vom kurzen Haar auf den Schläfen und im Nacken zum längeren Haar auf dem Oberkopf. Dieser Haarschnitt passt in erster Linie für Männer mit einem quadratischen oder ovalen  Gesicht.

    Vor allem bevorzugen Männer im jungen und mittleren Alter diesen Haarschnitt. Heutzutage verkörpert er quasi den Retro-Style, bleibt aber nach wie vor sehr populär – dank der Kombination aus Extravaganz und Universalität.

    „Fade“

    David Beckham (Archiv)
    © AP Photo / Wilfredo Lee
    David Beckham (Archiv)

    Dieser Haarschnitt wird von Jahr zu Jahr populärer, und es gibt inzwischen viele Arten davon – den niedrigen, mittleren oder verlängerten „Fade“-Schnitt. Als klassisch gilt kurzes Haar im Nacken und auf den Schläfen mit allmählichem Übergang zu längerem Haar auf dem Oberkopf.

    Der „Fade“-Schnitt passt Männern mit einem ausdrucksvollen Unterkiefer – und da es gleich mehrere Arten dieses Schnitts gibt, lässt er sich verschiedenen Gesichtsformen relativ leicht anpassen.

    Dieser Haarschnitt gehört zum „Military“-Style, der vor allem in den 1940er-Jahren in den USA populär war. In den Zeiten Elvis Presleys und der Beatles waren seine „besten“ Zeiten erstmal vorbei. Eine Art „Comeback“ gab es in den 1980er-Jahren, als die Hip-Hop-Musik einen Aufschwung erlebte. Auch jetzt finden sich ziemlich viele Männer, die einen solchen Haarschnitt gerne tragen.

    „Marine“

    Haarschnitt – „Marine“
    Haarschnitt – „Marine“

    Ein weiterer populärer Schnitt für mittellanges Haar ist „Marine“. Das ist eine Art „Kombination“ aus „Fade“ und „Undercut“: längeres Haar auf dem Oberkopf, etwas kürzeres Haar auf den Schläfen und dem Hinterkopf. Das Wichtigste ist, dass der Übergang vom längeren zum kürzeren Haar maximal reibungslos erfolgt.

    Dieses Modell würde Männern mit ovalem oder rundem Gesicht passen. Der Name dieses Haarschnitts – „Marine“ – entstand dank US-amerikanischen Marineinfanteristen, die schon immer viel Wert auf praktische Frisuren legten.

    „Man bun“ bzw. „Top knot“

    Jared Leto
    © AP Photo / Dan Steinberg/Invision for Warner Bros.
    Jared Leto

    Im Unterschied zu den bereits erwähnten Modellen entstand dieser Schnitt vor einer relativ kurzen Zeit – ist aber schon seit mehreren Jahren populär. Der Name „Top knot“ (Dutt) spricht quasi für sich: aus dem längeren Haar auf dem Oberkopf wird ein Knoten gemacht. Auf den Schläfen und im Nacken bleibt das Haar normalerweise sehr kurz.

    Es gilt, dass den „Man bun“-Schnitt Barkeeper im New Yorker Stadtteil Brooklyn  als erste trugen. Ziemlich populär wurde er unter Sportlern – weil er im Grunde sehr praktisch ist. Aber zum richtigen Hit wurde er dank dem Musikstar Jared Leto. Dem Beispiel des Frontmannes der Band „Thirty Seconds to Mars“ folgten Prominente wie Brad Pitt, Leonardo Di Caprio oder Orlando Bloom. Und dann entschieden sich auch viele einfache Männer dafür.

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    Tags:
    Haare, Modelle, Aussichten, Trend, Frisur