09:12 19 Dezember 2018
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    Blick auf Reeperbahn-Viertel in Hamburg

    Airbnb mal anders: Dänische Familie landet in deutschem Bordell

    © AFP 2018 / Patrik Stollarz
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    Bolle Selke
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    Anna Vigsø aus Kopenhagen hatte einen ganz normalen Wochenendtrip nach Hamburg mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern geplant. Doch die Unterkunft auf der Reeperbahn stellte sich als authentischer als gedacht heraus.

    Als Geschenk zum 50. Geburtstag ihrer Mutter hatte die Dänin Anna Vigsø aus Kopenhagen für sich und ihre Familie eine Airbnb-Wohnung im Hamburger Stadtteil St. Pauli gebucht. Anna, ihre Schwester, ihr Bruder und ihre Mutter landeten dann auch tatsächlich mitten in dem Rotlichtviertel auf der Reeperbahn.

    „Als wir aus dem Taxi stiegen, fragte uns eine Prostituierte: ‚Hier wollt ihr wohnen?‘“, erzählte Vigsø der dänischen Zeitung „B.T.“ Die dänische Familie staunte nicht schlecht, denn ihre Unterkunft lag in einem Bordell. Den entsprechenden Bildbeweis teilte die junge Frau auch gleich auf Facebook.

    Zu den Fotos, auf denen diverse eindeutige Utensilien zu sehen sind, schrieb die Kopenhagenerin:

    „Meine Geschwister und ich haben unsere Mutter zu einem dreitägigen Hamburg-Besuch eingeladen. Wir haben wahrscheinlich übersehen, dass wir einen Raum in einem Bordell gebucht hatten.“

    Anna hatte ihrer misstrauischen Mutter vor der Reise noch versichert, dass die Online-Plattform für die Buchung und Vermietung von Unterkünften Airbnb gut und sicher sei. Sie brauche sich keine Sorgen zu machen. Doch Familie Vigsø nahmt die Sache locker, blieb alle drei Nächte in der Unterkunft und genoss nichtsdestotrotz ihren Aufenthalt in Hamburg. Wie Anna „B.T.“ berichtete, sei das Bordell „perfekt schallgedämmt“ gewesen, sodass sie vom „Geschäftslärm“ nichts mitbekommen hätten.

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    Tags:
    Prostituierte, Bordell, Prostitution, Airbnb, Hamburg, Deutschland