20:37 29 März 2020
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Erlass unterzeichnet, den nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch festgenommenen ukrainischen Seeleuten monatliche Beihilfe in Höhe von 200 US-Dollar (zirka 175 Euro) zu gewähren. Das berichtete das ukrainische Ministerium für vorübergehend besetzte Gebiete und intern Vertriebene am Sonntag.

    Wie es heißt, werde das Lewko-Lukjanenko-Stipendium jenen Ukrainern ausgezahlt, die in Russland im „Zusammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten inhaftiert bzw. bereits freigelassen worden sind“. 

    Gemäß dem Erlass beträgt die Beihilfe drei Existenzminima für die arbeitsfähige Bevölkerung bzw. zirka 175 Euro monatlich.

    Am 25. November hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine illegal die russische Seegrenze überquert. Daraufhin wurden sie festgesetzt. Die Besatzungsmitglieder der ukrainischen Schiffe befinden sich zurzeit in Moskauer Untersuchungshaft.

    Wie der russische Präsident Wladimir Putin betonte, handle es sich um eine „geplante Provokation“, wovon sowohl die Dokumente als auch „die Aussagen der Matrosen selbst“ zeugen würden.

    Lewko Lukjanenko war ein sowjetischer Dissident und Bürgerrechtler, ukrainischer Politiker und Diplomat. Er ist im Juli 2018 gestorben.  

     

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    Stipendium, Petro Poroschenko, Wladimir Putin, Straße von Kertsch, Russland, Ukraine