15:33 21 Januar 2019
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    Labor (Symbolbild)

    Es geht doch: In diesem Bereich ist Deutschland Russlands wichtigster Partner

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    Deutschland und Russland wollen ihre Kooperation in Wissenschaft und Bildung in den kommenden zehn Jahren vertiefen. Dabei stehen wichtige gemeinsame Projekte an. Eines davon ist eisigkalt.

    Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und ihr russischer Kollege Michail Kotjukow unterzeichneten am Montag in Moskau ein Rahmenabkommen. „Dialog ist entscheidend, und das eint Wissenschaft und internationale Politik“, betonte Karliczek laut dpa. Kotjukow sagte, dass Deutschland bereits jetzt für Russland der Forschungspartner mit den meisten bilateralen Kooperationen sei.

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    Die Vereinbarung setzt den Rahmen für eine engere Zusammenarbeit von Großforschungseinrichtungen beider Länder. Dies betrifft zum Beispiel den Bau von Beschleuniger-Anlagen beim GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und beim russischen Kernforschungsinstitut in Dubna bei Moskau. Ebenso soll das Forschungszentrum Jülich nach Angaben der Agentur Ausrüstung zur Neutronenforschung an die Filiale des Kurtschatow-Instituts in Gatschina bei Sankt Petersburg liefern. Dabei geht es nach Angaben aus Jülich um Grundlagenforschung an Energie- oder Biomaterialien.

    Deutsche und russische Forscher im ewigen Eis

    Als weiteren Höhepunkt der Zusammenarbeit nannte Karliczek die internationale Arktis-Expedition Mosaic. Dabei werde sich der deutsche Forschungseisbrecher „Polarstern“ aus Bremerhaven von September 2019 an mit Wissenschaftlern aus 17 Ländern für ein Jahr im Eis des Nordpols einfrieren lassen.

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    Tags:
    Forscher, Bildung, Wissenschaft, Kooperation, Deutschland, Russland