10:26 17 Januar 2019
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    Maria Butina (Archivbild)

    Putin äußert sich zu US-Strafe für russische „Agentin” Butina

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    Der der Spionage verdächtigen Russin Maria Butina drohen nun 15 Jahre Haft in den USA. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Strafe am Dienstag als nicht rechtmäßig kritisiert.

    „Ihr drohen 15 Jahre Haft. Aber weswegen? Als ich hörte, dass um sie herum etwas los war, (…) fragte ich zunächst die Chefs unserer Spezialdienste, wer sie ist. Niemand weiß etwas von ihr, das Einzige, was man im Föderationsrat über sie weiß, ist, dass sie angeblich für einen Stellvertreter gearbeitet hatte, das ist alles. Dafür kann sie nicht zu 15 Jahren Haft verurteilt werden. Was ist denn das?“, sagte Putin in einer Sitzung des Menschenrechtsrats in Moskau.

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    Butina wurde im Juli in den USA festgenommen. Ihr wird ein Komplott zwecks Arbeit als Agentin einer ausländischen Regierung ohne Registrierung beim US-Justizministerium und eine Arbeit als Agentin vorgeworfen. Die Russin beteuert ihre Unschuld. Die russischen Behörden halten die gegen die Russin erhobenen Vorwürfe ebenfalls für erfunden.

    Der Rechtsanwalt von Butina betont, dass sie nichts Rechtswidriges getan habe, und dass ihre Kontakte in den USA voll und ganz mit dem Studium an der örtlichen Universität in der Fachrichtung „Internationale Beziehungen“ zu erklären seien. Der russische Außenamtssprecher Artjom Koschin bezeichnete Butina als politischen Häftling.

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    Tags:
    Strafe, Festnahme, Agentin, Maria Butina, Wladimir Putin, USA, Russland