03:25 17 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Tourist unter Opfern von Anschlag in Frankreich, Bahn-Verhandlungen, May vor dem Aus?

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    +++ Thailändischer Tourist unter Opfern des Anschlags in Straßburg +++ Misstrauensvotum – May vor dem aus? +++ Katholische Kirche gegen Änderungen bei Werbeverbot für Abtreibungen +++ +++ Bahn-Tarifverhandlungen kommen nicht weiter +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht auf Mittwoch geschehen ist.

    Thailändischer Tourist unter Opfern des Anschlags in Straßburg

    Bei dem Terroranschlag in Straßburg ist auch ein Tourist aus Thailand getötet worden. Das Außenministerium in Bangkok bestätigte, dass es sich bei einem der Opfer um einen 45 Jahre alten Mann handelt, der zusammen mit seiner Frau in Frankreich auf Urlaub war. Das Paar war nur wenige Stunden zuvor angekommen. Die Frau blieb unverletzt. Nach Angaben der französischen Regierung wurden bei dem Attentat drei Menschen getötet und zwölf verletzt.

    Misstrauensvotum – May vor dem Aus?

    Nach Mays Entscheidung, die Abstimmung über den Brexit-Deal im Unterhaus abzusagen, könnte es Gerüchten zufolge schon in den kommenden Tagen zu einem Misstrauensantrag gegen Theresa May innerhalb ihrer eigenen Partei kommen. Laut „Sky News“ berichteten mehrere Quellen in Mays Konservativer Partei sowie ein Regierungsmitglied, dass die erforderliche Zahl von 48 Misstrauens-Briefen eingegangen sei und somit eine Misstrauensabstimmung kurz bevorstehe, hieß es.

    Katholische Kirche gegen Änderungen bei Werbeverbot für Abtreibungen

    Die katholische Kirche lehnt eine Änderung oder Streichung des Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ausdrücklich ab. Eine staatliche kontrollierte und finanzierte Beratung einerseits und eine weitgehend unkontrollierte, private Werbung andererseits seien miteinander schlicht nicht vereinbar, sagte der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Berlin, Prälat Karl Jüsten.

    Bahn-Tarifverhandlungen kommen nicht weiter

    Bei den Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn gibt es noch keinen Durchbruch. In Berlin unterbrachen die Bahn und die Gewerkschaft EVG ihre Gespräche und vertagten sie auf heute Vormittag 10 Uhr. In Eisenach verhandelte das Unternehmen parallel mit der Gewerkschaft GDL über neue Tarifverträge. Dort spitzte sich die Lage zu. Der GDL-Vorsitzende Weselsky stellte der Bahn ein Ultimatum bis 9 Uhr, um die strittigen Punkte zu klären. Möglicherweise erklärt die GDL die Verhandlungen dann als gescheitert und leitet damit ein Schlichtungsverfahren ein.

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    Tags:
    Verhandlungen, Deutsche Bahn, Theresa May, Großbritannien, Straßburg, Deutschland, Thailand