05:19 18 Februar 2020
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    Am frühen Donnerstagmorgen ist in der türkischen Hauptstadt Ankara ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist. Dabei sind mehrere Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden, wie lokale Medien mitteilen.

    Demnach hat sich der Vorfall nahe der Station Marsandiz am Stadtrand ereignet. Der Hochgeschwindigkeitszug war von Ankara nach Konya unterwegs. Wie das türkische Ministerium für Verkehr und Kommunikation berichtete, wurde der Vorfall durch eine Kollision des Zuges mit einer Rangierlokomotive verursacht.

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    Bei dem schweren Zugunglück sind insgesamt mehr als 80 Menschen verletzt worden.

    „Nach dem Unfall haben sich an uns 84 Menschen gewandt. 34 von ihnen sind jetzt im schweren Zustand”, so der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca.

    Zuvor hatt der türkische Verkehrsminister, Mehmet Cahit Turhan, mitgeteilt, dass bei dem Vorfall neun Menschen, darunter drei Lokomotivführer und sechs Passagiere, bei dem Bahnunglück ums Leben kamen.

    Kurz nach dem Vorfall hatte der Gouverneur Ankaras, Vasip Sahin, bekannt gegeben, dass bei der Tragödie mindestens 43 Menschen verletzt worden und vier Personen gestorben sind.

    „Der Zug stieß mit einer Rangierlokomotive zusammen, die nicht auf diesen Gleisen hätte sein dürfen. Vier Menschen starben und 43 wurden verletzt. Die Zahlen werden noch präzisiert”, so Sahin im Gespräch mit dem Fernsehsender NTV.

    In den sozialen Netzwerken veröffentlichte ​Bilder und Videos  zeigen umgestürzte Waggons und zerstückelte Metallteile. Vor Ort sind Rettungsdienste im Einsatz.

     

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    Unglück, Verletzte, Zug, Ankara, Türkei