02:24 26 April 2019
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    Was in der Nacht geschah

    May übersteht Misstrauensvotum, Huawei-Affäre, Rundfunkbeitrag rechtmäßig?

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    +++ Tote bei Zugunglück in türkischer Hauptstadt Ankara +++ May übersteht Misstrauensvotum+++ Affäre um Huawei-Finanzchefin verschärft sich +++ Höchstes EU-Gericht urteilt über Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags +++ 157 neue Tier- und Pflanzenarten am Mekong entdeckt +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Tote bei Zugunglück in türkischer Hauptstadt Ankara

    Bei einem schweren Zugunglück in der türkischen Hauptstadt Ankara sind mindestens vier Menschen getötet und 43 verletzt worden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Ankara, Vasip Sahin, heute Morgen. Ihm zufolge entgleiste der Zug, weil er mit einer anderen Lokomotive zusammengestoßen war. Bilder zeigten umgestürzte Waggons, zerrissenes Metall und fieberhafte Bergungsarbeiten.

    May übersteht Misstrauensvotum

    Die britische Premierministerin Theresa May bleibt vorerst im Amt. Sie überstand ein parteiinternes Misstrauensvotum. 200 konservative Abgeordnete im Unterhaus sprachen ihr in einer geheimen Abstimmung das Vertrauen aus. 117 stimmten gegen sie. Theresa May hofft nun auf die Hilfe der Europäer. Der EU-Gipfel heute in Brüssel beschäftigt sich erneut mit den britischen Austrittsplänen.

    Affäre um Huawei-Finanzchefin verschärft sich

    Die Spannungen zwischen China und Kanada wegen der Affäre um die Finanzchefin des chinesischen Telekom-Riesen Huawei, Meng Wanzhou, könnten sich noch einmal verschärfen. In der Volksrepublik wurde ein zweiter Kanadier festgenommen. Wie bereits dem Ex-Diplomaten Michael Kovrig wird auch dem Korea-Experten Michael Spavor vorgeworfen, „in Aktivitäten verwickelt zu sein, die die nationale Sicherheit gefährden“.

    Höchstes EU-Gericht urteilt über Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags

    Der Europäische Gerichtshof urteilt heute darüber, ob die Erhebung des deutschen Rundfunkbeitrags rechtmäßig ist. Die Luxemburger Richter beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, ob es sich bei der Gebühr um eine unerlaubte staatliche Beihilfe handelt, die gegen EU-Recht verstößt.  Der Rundfunkbeitrag von aktuell 17,50 Euro ist die wichtigste Einnahmequelle für ARD, ZDF und Deutschlandradio. 2017 kamen knapp acht Milliarden Euro zusammen.

    157 neue Tier- und Pflanzenarten am Mekong entdeckt

    In der Mekong-Region wurden im vergangenen Jahr 66 Tier- und 91 Pflanzenarten entdeckt oder neu beschrieben. Das berichtet der WWF und verwies zugleich auf die Gefährdung vieler Arten. Mit einer Länge von mehr als 4300 Kilometern ist der Mekong nicht nur eine der größten Flusslandschaften der Erde, sondern auch Heimat für viele seltene Tier-und Pflanzenarten.

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    Tags:
    Misstrauensvotum, Pflanzen, Zugunglück, Tiere, World Wildlife Fund (WWF), EU, Ankara, London, Luxemburg, Türkei, Großbritannien