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10:28 19 September 2019
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    Schießerei in Orlando (Archivbild)

    Höchste Rate seit 1968: Immer mehr Tote durch Schusswaffen in den USA

    © AFP 2019 / Mandel Ngan
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    Knapp 40.000 Menschen sind 2017 in den USA durch Schusswaffen ums Leben gekommen. Das ist laut der Zeitung „The New York Times“ die höchste Zahl seit 1968.

    Laut Angaben des Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) gab es im vergangenen Jahr insgesamt 39.773 Tote durch Schussverletzungen. Das seien 1000 mehr als 2016. Zwei Drittel davon seien Selbstmorde. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf das Zentrum, dass dies die höchste Rate seit 1968 ist.

    Mit Rücksicht auf die Änderungen in der Bevölkerungszahl gab es 2017 auf 100.000 Menschen zwölf Tote durch Schussverletzungen. Das sei der höchste Kennwert seit Mitte der 1990er Jahre. Laut dem Blatt wachsen diese Ziffern bereits das dritte Jahr in Folge nach einer relativ stabilen Periode in den 2000er Jahren.

    Die Zunahme von Opfern durch Schusswaffen kann laut dem Chef für die Todesfallstatistikabteilung beim Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention, Bob Anderson, mit der Verbreitung der Drogensucht verbunden sein. Circa 70.000 Menschen seien im vergangenen Jahr wegen einer Drogenüberdosis ums Leben gekommen.

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    Tags:
    Suizid, Tote, Drogen, Schusswaffen, USA