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10:02 20 September 2019
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    Die Hände in Handschellen (Symbolbild)

    Festnahme in Deutschland: Russe des Exports von Dual-Use-Waren verdächtigt

    © Sputnik / Witalij Beloussow
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    Ein russischer Bürger ist wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz festgenommen worden, heißt es auf der offiziellen Webseite des Generalbundesanwalts.

    „Die Bundesanwaltschaft hat gestern (18. Dezember 2018) aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 12. Dezember 2018 den 68-jährigen russischen Staatsangehörigen Vladimir D. wegen des dringenden Verdachts von Verbrechen nach dem Außenwirtschaftsgesetz (§ 18 Abs. 7 AWG) im Raum Karlsruhe durch Beamte des Zollfahndungsamtes Stuttgart festnehmen lassen“, heißt es in der Mitteilung.

    Demnach soll der Verdächtige im Zeitraum von 2014 bis 2018 Waren mit doppeltem Verwendungszweck (Dual-Use-Waren) im Wert von mehr als 1,7 Millionen Euro nach Russland geliefert haben. Da die Ausfuhr derartiger Güter unter Sanktionseinschränkungen fällt, „soll der Beschuldigte seine Geschäfte über wechselnde Scheinempfänger durchgeführt, falsche Dokumente vorgelegt und technische Manipulationen an der Ware vorgenommen haben“.

    Der Mann wurde laut der Mitteilung am Dienstag „dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt“, welcher ihm den Haftbefehl eröffnete und den Vollzug von Untersuchungshaft anordnete.

    Russlands Generalkonsulat in Frankfurt am Main klärt laut der russischen Botschaft in Deutschland nun die Verhaftungsumstände des Bürgers. Die Mitarbeiter des Generalkonsulats hätten eine schriftliche Anfrage an die lokale Anwaltschaft vorbereitet und abgeschickt, um die Identität des Festgenommen sowie Falldetails festzustellen.

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    Tags:
    Dual-Use-Güter, Verbrechen, Verdacht, Festnahme, Russe, Deutschland, Russland