04:22 22 April 2019
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    Eine Schachtanlage des Unternehmens Uralkali (Archivbild)

    Grubenunglück im Ural: Neun Bergleute tot geborgen

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    Nach einem Grubenunglück in der Stadt Solikamsk in der Region Perm (im Ural) sind nach Angaben des Pressedienstes des Gouverneurs und der Regierung der Region inzwischen die Leichname von neun Bergleuten gefunden worden.

    Zuvor war von acht geborgenen Leichen die Rede gewesen. Der neunte Bergarbeiter galt als vermisst.

    „Wir haben die Leichname von acht Männern entdeckt. Die Löscharbeiten werden fortgesetzt. Die Brandfläche beträgt etwa 30 Quadratmeter. Eine weitere Gruppe (von Bergrettern – Anm. d. Red.) bereit sich auf den Einsatz vor“, hieß es.

    Wie der Gouverneur der Region Perm, Maxim Reschetnikow, unter Verweis auf die Rettungskräfte zuvor gesagt hat, hatten die neun Verschütteten sehr geringe Chancen auf Rettung.

    ein Schacht in der  Uralregion (Symbolbild)
    © Sputnik / Pawel Lisitsin
    Zuvor war bekannt worden, dass es am Samstagmorgen in einer im Bau befindlichen Schachtanlage des Unternehmens Uralkali zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Das ausgebrochene Feuer hatte den Kumpeln den Rückweg aus der Mine abgeschnitten. Wegen der hohen Temperaturen und starken Rauchs konnten die Rettungskräfte nicht rechtzeitig zu ihnen durchdringen. Nur acht von 17 Minenarbeitern konnten an die Oberfläche gebracht werden. Neun weitere Kumpel sollen in 384 Metern Tiefe noch verschüttet sein. Die Verbindung zu ihnen wurde unterbrochen.

    Am Vorfallort ist ein Einsatzstab tätig. In dem Fall wird zurzeit ermittelt. Das Bergwerk liegt bei Solikamsk, etwa 1.200 Kilometer von Moskau entfernt.

     

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    Grubenunglück, Tote, Brand, Uralkali, Maxim Reschetnikow, Russland