13:30 23 Januar 2019
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    Beschädigte Häuser und Autos nach Tsumani in Indonesien

    Tsunami-Desaster: Überlebender berichtet von verheerender „dritter Welle“

    © REUTERS / Antara Foto/Dian Triyuli Handoko/ via REUTERS
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    Nach dem verheerenden Tsunami in Indonesien ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde auf 222 gestiegen. Es gibt zudem 843 Verletzte, 28 Menschen werden vermisst. Ein Überlebender erzählt, dass insgesamt drei Flutwellen über die Küste hereingebrochen waren.

    Die Küstengebiete Indonesiens waren in der Nacht zum Sonntag von einem Tsunami überflutet worden. Flutwellen rissen ganze Gebäude um. Die Ursache für die Katastrophe war vermutlich ein Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau und ein dadurch ausgelöster Unterwasser-Erdrutsch.

    Medien zeigen schreckliche Bilder der Verwüstung. Auf einem Video schildert ein Bewohner den Hergang der Katastrophe. „Die erste Welle war noch klein“, sagt Pak Muahammad Suaib. Auf sie sei eine weitere Flugwelle gefolgt, die schon größer gewesen sei. „Die dritte Welle hat alle Häuser getroffen.“

    VIDEO: Tsunami spült Musikband von der Bühne weg >>

    Erst nach dieser dritten großen Welle hätten alle die Flucht ergriffen, so der Mann weiter. Er selbst habe erst in den frühen Morgenstunden in sein Haus zurückkehren können.

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    Tags:
    Tsunami, Indonesien