18:23 29 Januar 2020
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    Südkorea will gegen BMW eine Millionenstrafe verhängen. Der Vorwurf lautet: Das deutsche Autounternehmen hat auf Probleme wie Lecks im Kühlsystem und brennende Motoren unzureichend und vertuschend reagiert.

    Das südkoreanische Verkehrsministerium verkündete laut dem Sender CNBC am Montag, sein Untersuchungsausschuss sei nach einer fünf Monate langen Überprüfung zu dem Schluss gekommen, dass BMW Fahrzeuge zu langsam zurückgerufen und absichtlich versucht habe, technische Probleme zu verschleiern. In diesem Jahr seien etwa 40 BMW-Autos in Brand geraten.

    Als Brandursache nannte das Ministerium mangelhafte Kühlerventile in den Systemen der Abgasrückführung (AGR).

    Das Ministerium will deshalb BMW eine Strafzahlung von umgerechnet 8,7 Millionen Euro (11,2 Milliarden Won) auferlegen und gegen das Unternehmen Strafanzeige stellen.

    BMW hat sich inzwischen entschuldigt und darauf hingewiesen, dass es keine Berichte über Verletzungen in Zusammenhang mit den Bränden in Südkorea gegeben habe. Wegen Problemen mit den Kühlventilen hatte BMW in Südkorea im Oktober und Juli insgesamt 172.000 Pkw zurückgerufen.

     

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    Brand, Autos, BMW, Südkorea, Deutschland