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    Wissenschaftler aus den USA und Kanada sind zu dem Schluss gekommen, dass die Nazca-Linien in Peru für Rituale zur Befriedung von Gottheiten während Reisen der antiken Menschen in die Pampa (eine subtropische Grassteppe im südöstlichen Südamerika) genutzt wurden. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Antique“ veröffentlicht.

    Nazca-Linien (auch Geoglyphen genannt) sind riesige geometrische Muster, die bis zum 12. Jahrhundert auf dem Nazca-Plateau aufgezeichnet wurden. Heute kennen die Wissenschaftler 30 Zeichnungen von Tieren und Objekten sowie Hunderte von Figuren und Linien. Geoglyphen sind aufgrund ihrer Größe nur von Luftfahrzeugen aus zu sehen. Die Forscher nehmen an, sie könnten in Ritualen und der Astrologie verwendet worden sein.

    Die Experten untersuchten die Geoglyphen im Flusstal von Sihuas sowie die nahegelegenen alten Wanderwege mit einem unbemannten Luftfahrzeug sowie mithilfe der Bodenaufklärung. Auf Grund der erhaltenen Daten führten sie eine räumliche Analyse und Simulationsmodellierung durch. Es stellte sich heraus, dass die Wanderpfade und Geoglyphen höchstwahrscheinlich in einem engen Zusammenhang zueinanderstanden.

    Laut den Wissenschaftlern dienten Geoglyphen als „Wegtempel“, die die Sicherheit der antiken Peruaner bei ihren Reisen durch die Plateaus gewährleisten sollten.

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    Tags:
    Forscher, Geoglyphen, Luftfahrzeug, Peru