04:21 20 Januar 2019
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    Polizei in Wien, Österreich (Symbolbild)

    Raubüberfall auf Kirche in Wien – Verletzte

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    Am Donnerstagnachmittag ist es im Wiener Stadtteil Strebersdorf zu einem großen Polzeieinsatz gekommen. Laut der Polizei haben zwei Täter mehrere Menschen in einer Kirche überfallen.

    Bei dem Überfall sollen auch Schüsse gefallen sein. Im Moment meldet die Polizei insgesamt fünf Opfer, bei denen es sich um Ordensbrüder handeln soll. Ein Opfer sei schwer verletzt.

    Laut Medienberichten soll das schwer verletzte Opfer mit einer Eisenstange angegriffen worden sein.

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    Einsatzkräfte der Spezialeinheiten WEGA und Cobra seien im Einsatz.

    „Bitte meiden Sie den Sperrbereich und lassen Sie unsere Kollegen vor Ort arbeiten“, ruft die Polizei via Twitter auf.

    Wie die Polizei auf ihrem Twitter zudem mitteilt, soll der Überfall bereits um 13:30 Uhr stattgefunden haben. Erst gegen 16:17 Uhr hätten dann Polizeibeamte die gefesselten und teils schwer verletzten Opfer entdeckt.

    ​Die Täter sollen im Moment auf der Flucht sein, eine Großfahndung ist eingeleitet worden.

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    Die Polizei schließt derweil einen Terrorhintergrund aus. Den Angreifern sei es um Wertgegenstände gegangen. Dennoch könnte man die genauen Motive noch nicht nennen.

    ​Bei der betroffenen Kirche handelt es sich um die Klosterkirche Maria Immaculata in der Anton-Böck-Gasse. Die Polizei hatte zunächst nicht ausgeschlossen, dass sich die Täter oder auch noch weitere Opfer im Gebäude befinden könnten.

    Da es sich um „einen größeren Gebäudekomplex” handele, wurde er eine längere Zeit durchsucht. Der Tatort sei großräumig abgesperrt worden.

    ​In dem Gebäudekomplex würde sich außerdem ein Internat befinden. Glücklicherweise sind dort wegen der Weihnachtsferien keine Schüler.

    Später hat die Polizei via Twitter mitgeteilt, dass die Suche im Gebäudekomplex negativ verlaufen sei.

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    Zuvor ebenfalls in Wien

    Zuvor hatte es ebenfalls in Wien im Stephansdom eine Bombendrohung gegeben. Ein unbekannter Anrufer hatte per Telefon einen Sprengsatz in der Kirche gemeldet. Der Anruf hatte sich jedoch als Falschalarm herausgestellt.

    Im Moment ist unklar, ob beide Vorfälle im Zusammenhang stehen.

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    Tags:
    Überfall, Verletzte, Kirche, Wien, Österreich