21:30 02 Juli 2020
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    Aus den Trümmern des teilweise eingestürzten Wohnhauses in der Ural-Stadt Magnitogorsk ist ein elf Monate altes Kind lebend geborgen worden. Das teilte der Pressedienst des Gouverneurs des Gebietes Tscheljabinsk, Boris Dubrowski, mit.

    Ihm zufolge hatte die Rettungsmannschaft das Weinen eines Säuglings gehört. „Das Kind konnte gerettet werden, weil es in seinem Bettchen gelegen hatte und sehr warm gekleidet war“, schrieb Dubrowski bei Telegram.

    Wie aus dem regionalen Gesundheitsministerium verlautete, sei das Baby in ein Krankenhaus gebracht worden.

    Die Tragödie, bei der acht Menschen ums Leben kamen, hatte sich am frühen Montagmorgen ereignet. Infolge einer Gasexplosion stürzte ein Treppenhaus in einem zehngeschossigen Wohnblock ein, wobei 26 Wohnungen zerstört wurden. Nach neusten Angaben wurden fünf Menschen, darunter ein 13-Jähriger, aus den Trümmern gerettet. Sie alle, einer davon in schwerem Zustand, werden jetzt in einem Krankenhaus behandelt. Das Schicksal von 35 Menschen ist immer noch ungewiss.

    Laut einem früheren Bericht wurden die Bergungsarbeiten wegen drohender Einsturzgefahr für 24 Stunden ausgesetzt.

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    Gasexplosion, Trümmer, Baby, Gesundheitsministerium, Telegram, Magnitogorsk, Russland