06:54 22 Januar 2019
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    In einem russischen Supermarkt (Archivbild)

    Russischer Discounter kriegt Ärger vor Eröffnung in Deutschland

    © Sputnik / Witalij Beloussow
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    Ein russischer Discounter nimmt den deutschen Markt ins Visier und will Aldi und Lidl Konkurrenz machen. Doch bereits vor der Eröffnung muss er mit Herausforderungen kämpfen.

    Es handelt sich um eine Tochter des russischen Unternehmens „Torgservis“. Das in Deutschland als „TS Markt GmbH“ geführte Unternehmen will nach eigenen Angaben neue Märkte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin eröffnen.

    Aldi-Logo (Archiv)
    © AFP 2018 / KRISTOF VAN ACCOM / BELGA
    Schon Ende Januar soll in Leipzig die deutschlandweit erste Filiale eröffnet werden.

    Schwierigkeiten gibt es offenbar beim Namen der geplanten Kette: Zuerst sollten die Discounter in Deutschland „Centwelt“ heißen. Das kam aber beim Großhändler für Haushalts- und Gartengeräte „Centi“ nicht so gut an, wie das Portal „Chip.de“ unter Berufung auf die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Das Unternehmen machte demnach Ansprüche gegen den russischen Discounter geltend.

    Die Betreiber der russischen Kette mussten daraufhin den Namen ändern lassen und entschieden sich für „Mere“. Auch das ging nicht reibungslos: Die Mera Tiernahrung GmbH fand, dass Mere genauso wie Mera klingt, und reichte Widerspruch beim EU-Markenamt ein, berichtet der Branchendienst.

    Laut Angaben von „Torgservis“ verkauft das Unternehmen seine Waren um ein Fünftel günstiger als „andere Mitbewerber“. „Torgservis“ betreibt in Russland, Kasachstan, Weißrussland und China insgesamt mehr als 800 Läden unter dem Markennamen „Swetofor“ (zu dt. Ampel). Die Kette hat ein „radikales“ Billig-Konzept: Verkauft wird direkt von der Palette und aus dem Karton. Im Sortiment sind fast nur billige Eigenmarken.

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    Tags:
    Supermarkt, Aldi, Lidl, Deutschland, Russland