10:30 20 April 2019
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    Moskau wirft laut dem russischen Außenministerium Washington vor, den russischen Staatsbürger Dmitri Makarenko festgenommen zu haben.

    „Wir fordern Washington dazu auf, die Gründe der Festnahme aufzuklären und die Rechte des russischen Bürgers in vollem Umfang zu wahren“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.

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    Die russische Botschaft in Washington bemühe sich derweil um konsularischen Zugang zu Makarenko, der noch vor dem 2. Januar gewährt werden hätte müssen.

    Zudem hätten die US-Behörden – unter Verstoß gegen die bilaterale Konsularkonvention – Moskau nicht im vorgeschriebenen Zeitraum von drei Tagen über die Festnahme informiert.

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    Makarenko wurde nach Angaben der amerikanischen Justiz am 29. Dezember auf den zu den USA gehörenden Nördlichen Marianen im Pazifik vom FBI verhaftet. Dem Mann wird der Versuch vorgeworfen, militärische Gegenstände illegal nach Russland zu exportieren.

    Ein Gericht in Florida soll im Juni 2017 einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt haben.

    Am 28. Dezember war der frühere US-Marinesoldat Paul Whelan dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB zufolge in Moskau bei einem Spionageakt festgenommen worden. Der Mann sei auf frischer Tat ertappt worden, als er von einem russischen Bürger einen USB-Stick mit Daten bekommen hätte. Diese würden ein Staatsgeheimnis beinhalten, meldete die Nachrichtenagentur „Rosbalt“. Gegen den mutmaßlichen Spion sei ein Strafverfahren nach Artikel 276 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet worden. Dem 48-Jährigen drohen somit bis zu zwanzig Jahre Gefängnis.

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    Tags:
    Gründe, Festnahme, Bürger, Außenministerium Russlands, USA, Russland