06:04 23 März 2019
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    USS Fort McHenry (Archiv)

    US-Docklandungsschiff fährt ins Schwarze Meer ein

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    Das Docklandungsschiff der US-Navy „USS Fort McHenry“ hat den Bosporus passiert und befindet sich nun laut Medienberichten im Schwarzen Meer.

    Demnach ist das Schiff bereits am Sonntagabend in das Schwarze Meer eingelaufen. Gemäß den geltenden Durchfahrtsregeln wurde es von einem Boot der türkischen Küstenwache begleitet.

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    Zuvor wurde berichtet, dass das Docklandungsschiff der US-Navy „USS Fort McHenry“ auf das Schwarze Meer zusteuert. Wie der Pressedienst der sechsten US-Flotte via Twitter erklärte, befinden sich auf dem Schiff Soldaten der 22. Marineexpeditionseinheit. Laut Medienberichten sollen sich rund 500 US-Marines an Bord aufhalten.

    ​Gemäß dem 1936 geschlossenen Vertrag von Montreux muss die Fahrt eines Kriegsschiffes durch die Dardanellen im Vorhinein auf diplomatischem Wege der Türkei mitgeteilt werden. Zudem dürfen Nicht-Anrainerstaaten nur maximal 21 Tage die Gewässer des Schwarzen Meeres befahren.

    Der Krim-Sondergesandte des US-State Departments, Kurt Volker, hatte zudem erklärt, dass Washington eine mögliche Ausweitung seiner Militärpräsenz im Schwarzen Meer in Betracht ziehe. Auch seien neue Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine nicht ausgeschlossen.

    Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kritisierte Volkers Aussagen scharf – sie seien nicht „friedensstiftend“ und hätten keine „Annäherung der Positionen innerhalb der ukrainischen Gesellschaft zum Ziel“.

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    Tags:
    USS Fort McHenry, Schwarzes Meer, Bosporus, USA, Russland