05:36 23 März 2019
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    Seeleute nach Schiffsunglück vor türksicher Küste

    Schiff vor türkischer Küste gekentert – Russen, Ukrainer und Aserbaidschaner an Bord

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    Vor der türkischen Küste im Schwarzen Meer ist ein Frachtschiff mit einer 13-köpfigen Besatzung gesunken. Nach Angaben örtlicher Behörden waren Russen, Ukrainer und Aserbaidschaner an Bord. Doch die russische Botschaft in Ankara dementiert nun: Russische Staatsbürger habe es an Bord nicht gegeben.

    Bei dem Unglück sollen sechs Menschen, darunter vier Ukrainer und ein Aserbaidschaner, ums Leben gekommen sein.

    Sieben Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, hieß es.

    „Was das 80 Kilometer vor der türkischen Küste untergegangene Schiff ‚Wolga-Balt‘ angeht: Unter den 13 Besatzungsmitgliedern gab es laut der Küstenwache von Samsun keine Russen. Frühere Berichte über zwei Russen an Bord des Schiffes konnten nicht bestätigt werden“, so Irina Kasimowa, Presseattaché der russischen Botschaft in Ankara.

    An Bord des Frachters sollen sich nach aktuellen Erkenntnissen elf ukrainische und zwei aserbaidschanische Staatsbürger befunden haben.

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    Der Frachter mit der panamaischen Flagge war gegen 8 Uhr Ortszeit rund 80 Kilometer vor der Küste der Provinz Samsun untergegangen. Insgesamt waren 13 Menschen an Bord.

    Die russische Botschaft in Ankara hat mitgeteilt, dass sich auf dem Frachter keine russischen Staatsbürger befunden haben.

    Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu hatte dagegen zuvor berichtet, dass die Besatzungsmitglieder aus der Ukraine, zwei aus Aserbaidschan und zwei aus Russland stammen würden.

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    Tags:
    Frachter, Tote, Schiffsunglück, Schwarzes Meer, Aserbaidschan, Türkei, Russland, Ukraine