18:37 21 Januar 2019
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    Polizei vor dem Haus des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal (Archivbild)

    Wie geht es den Skripals? The Telegraph packt aus

    © AP Photo / Frank Augstein
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    Die britische Zeitung „The Telegraph“ hat am Montag unter Verweis auf ihre Quellen über das heutige Leben des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia berichtet.Entführt und gewaltsam festgehalten: Viktoria Skripal zu Aufenthaltsort ihrer Cousine

    Nach Angaben der Zeitung leben Sergej und Julia Skripal in Südengland und werden auch weiterhin von Ärzten beobachtet. Julia soll eine Arbeit gefunden haben, bei der sie ihre Russischkenntnisse einsetzen könne.

    Trotz des Zeugenschutzprogramms würden die Skripals im Kontakt mit ihren in Russland lebenden Verwandten und Bekannten stehen, schreibt die Zeitung.

    Der ehemalige Doppelagent habe stark abgenommen und sei schwer zu erkennen, so Quellen. Übrigens scheine zurzeit ihm und seiner Tochter keine ernsthafte Gefahr zu drohen.

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    Am Freitag hatte die Hackergruppe „Anonymous" Unterlagen im Internet veröffentlicht, die Einsicht in den Fall des in Großbritannien vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia geben sollen.

    Die veröffentlichten Dokumente dienen angeblich als Beweismaterial für geheime Analysetätigkeiten Großbritanniens im Rahmen des staatlich finanzierten Projekts „Integrity Initiative".

    Der Gruppe zufolge riefen Mitarbeiter des Projekts mehrere Jahre vor dem Vorfall in Salisbury zur Ausweisung russischer Diplomaten aus Großbritannien auf. Sie sollen die Notwendigkeit einer „Katastrophe" verkündet haben, die die Stärkung der britischen Verteidigungsfähigkeiten anspornen würde.

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    Mitarbeiter von „Integrity Initiative" kooperierten „Anonymous"-Berichten zufolge mit Fachleuten im Chemiewaffen-Bereich und kontaktierten den Anwerber und Nachbarn von Sergej Skripal.

    Der 66-jährige Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März 2018 bewusstlos im britischen Salisbury aufgefunden und mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die britische Regierung behauptete umgehend, dass Russland in den Giftanschlag auf die Skripals mit dem Stoff A-234 verwickelt sei. Russland wies diesen Vorwurf zurück und forderte eine unabhängige Aufklärung.

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