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    Frau räumt Schnee im Hinterhof ihres Hauses in Schaftlach, Bayern

    Hoch „Angela“ trifft auf Tief „Donald“ – das kann ja heiter werden…

    © REUTERS / Michael Dalder
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    Über Mitteleuropa braut sich eine ungemütliche Wetterlage zusammen: Das Hoch „Angela“ und das Tief „Donald“ treffen aufeinander. Das kann nach Angaben der Wetterfrösche einige Kapriolen mit sich bringen.

    Es handelt sich offenbar nicht um einen Scherz. Spaßig wird das Ganze auch nicht: Das Zusammentreffen des Hochs und des Tiefs bringt nach Angaben von Meteorologen eine sogenannte Grenzwetterlage hervor. Das kann Schnee, Glätte und Eisregen bedeuten.

    Das Tief Donald kommt aus dem Norden, ragt bis in den Ostseeraum hinein und bringt warme Luft mit sich. Das Hoch „Angela“  über der Irischen See treibt kalte Luft vor sich her und sorgt etwa in den Alpen für extrem viel Schnee. Die sogenannte Luftmassengrenze liegt über Deutschland. Sie verläuft vom Saarland bis in die Lausitz und kann für Schnee, Eisregen und glatte Straßen sorgen.

    Namen offenbar reiner Zufall

    Dass die Namen der Hochs und Tiefs jetzt ausgerechnet die Vornamen zweier Staatsoberhäupter tragen, ist offenbar dem Zufall geschuldet. Nach Angaben des Nordkuriers ist der „echte” Namenspate von Tief Donald ARD-Wetterexperte Donald Bäcker, die Namenspatin für Tief Angela heißt Angela Wojtkowski.

    Tief- und Hochdruckgebiete werden jährlich wechselnd mit Frauen- und Männernamen in alphabetischer Reihenfolge ausgestattet – dieses Jahr haben die Hochs weibliche und die Tiefs männliche Namen.

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    Tags:
    Prognose, Schneesturm, Niederschläge, Wetter, ARD, Donald Trump, Angela Merkel, Europa, Deutschland