15:41 29 November 2020
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    Ein Gericht in Rosenheim (Oberbayern) hat einen syrischen Migranten zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der 24-Jährige hatte sich im Oktober Bundespolizisten gegenüber aggressiv verhalten und ihnen mit dem Tod gedroht.

    Der Mann wurde vom Rosenheimer Amtsgericht zu sieben Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, meldet die Bundespolizeidirektion München am Donnerstag.

    Der in Damaskus Geborene war Mitte Oktober bei dem Versuch erwischt worden, illegal in die Bundesrepublik zu gelangen. „Er wollte offenbar nicht einsehen, dass er für die rechtmäßige Einreise einen gültigen Pass benötigte“, hieß es bei der Polizei.

    Dabei habe sich der Syrer den Anweisungen der Bundespolizisten widersetzt und diese mit Gewalt von sich fernhalten wollen.Nachdem er gefesselt worden war, drohte er den Beamten mit dem Tod.

    Der 24-Jährige wurde wegen versuchter illegaler Einreise, Bedrohung, Wiederstands sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt und auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen.

    Nach dem Urteil wurde der den Niederlanden registrierte Syrer in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Nach dem Freiheitsentzug ist laut Bundespolizei vorgesehen, ihn den niederländischen Behörden zu überstellen.

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    Tags:
    Migrant, Rosenheim, Niederlande, München, Bayern, Syrien, Deutschland