14:11 14 Dezember 2019
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    Start zweier russischer Mond-Sonden um ein Jahr verschoben – Roskosmos

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    Der Start des Mond-Trabanten „Luna-26“ ist von 2022 auf 2023 verschoben worden. Wie der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Donnerstag in Moskau sagte, wird die Landekapsel „Luna-27“ 2024 statt 2023 auf der Mondoberfläche aufsetzen. Geübt werden sollen Landung auf und Start von der Mondoberfläche.

    „Wir haben beschlossen, das Mond-Programm zu reanimieren. 2021 fliegt der Raumapparat ‚Luna-25‘ zum Erdtrabanten. Er soll auf dem Südpol des Mondes landen. Das wird die erste russische Mond-Mission nach 40-jähriger Pause sein. Zuletzt war die Sonde ‚Luna-24‘ 1976 zum Mond gestartet.“

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    Rogosin zufolge wird „Luna-25“ nach Wasser suchen. Parallel werde die weiche Landung auf der Mondoberfläche geübt.

    „Luna-26“ wird für die Erstellung einer Mondkarte und für die Fernerkundung des Erdtrabanten zuständig sein, hieß es.

    Über das bis 2025 laufende Föderale Raumfahrtprogramm hinaus könnten später zwei weitere Mond-Sonden gestartet werden. „Luna-28“ soll Bodenproben nehmen und zur Erde bringen. „Luna-29“ soll laut Plänen ein schweres Mond-Mobil zum Erdtrabanten bringen.

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    Tags:
    Flug, Roskosmos, Dmitri Rogosin, Mond, Russland