03:37 26 März 2019
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    Atommülldepot in Russland (Symbolbild)

    Russland liquidiert strahlenbiologisches Militärlabor

    © Sputnik / Alexander Kriazhev
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    Das Unternehmen „Radon“ hat im Jahr 2018 die Stilllegung eines Militärlabors im Leningrader Gebiet abgeschlossen. Dies geht aus einer auf der Webseite des russischen Atomsicherheitsprogramms veröffentlichten Mitteilung hervor.

    „Radon“ gehört der russischen staatlichen Gesellschaft „Rosatom“ und befasst sich mit der Entsorgung von Atommüll.

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    „Alle Arbeiten vor Ort wurden im November abgeschlossen. Die Bestrahlungskontrolluntersuchung auf dem Territorium des Labors für Strahlungsbiologie hat keine radioaktive Verseuchung gezeigt“, hieß es auf der Webseite des föderalen Zielprogramms „Gewährleistung von Atom- und Strahlungssicherheit für 2016-2020 und bis 2030“.

    Das strahlenbiologische Militärlabor des 12. Zentralen Forschungsinstituts des russischen Verteidigungsministeriums im Gebiet Prioserski wurde im Jahr 1970 für Kernkraftuntersuchungen errichtet. Ab 1986 fanden dort keine Arbeiten mit radioaktiven Stoffen mehr statt.

    2017 wurden strahlungskontaminierte Laboranlagen demontiert und die Bauteile entseucht. Der dadurch entstandene radioaktive Müll wurde 2018 abtransportiert und für die Endlagerung übergeben. Auf dem gesäuberten Territorium befindet sich jetzt ein Rasen.

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    Tags:
    atomar, Labor, Radioaktivität, Atomkraft, Atommüll, Strahlung, Rosatom, Prioserski, Gebiet Leningrad, Russland