19:29 17 Januar 2020
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    Wegen der anhaltenden Lawinengefahr hat die Bundeswehr mehrere kontrollierte Lawinensprengungen vorgenommen. In den kommenden Stunden wird es offenbar bis zu einen Meter Neuschnee geben, berichten deutsche Medien am Samstag unter Berufung auf Behörden.

    In Ruhpolding und Reit im Winkl im Kreis Traunstein ließ die Armee demzufolge vorsorglich Sprengladungen im Schnee detonieren. Die so ausgelösten Lawinen sollen Schäden durch einen unvorhergesehenen Lawinenabgang verhindern.

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    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Unwetterwarnung der höchsten Gefahrstufe wegen heftiger Niederschläge für den Süden Bayerns heraus. Zwischen Samstagabend und Dienstag werden dort extrem starke Schneefälle mit bis zu einem Meter Neuschnee sowie schwere Sturmböen erwartet.

    Die Schneelast auf den Dächern soll in den nächsten Tagen zur größten Herausforderung werden, so Medien unter Verweis auf den bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder. Insgesamt seien dann 5000 Kräfte im Einsatz. Sie sollen sich vor allem damit beschäftigen, einsturzgefährdete Dächer vom Schnee zu befreien.

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    Der Beginn des Jahres 2019 ist in Europa von starken Schneefällen geprägt. In einigen Gebieten mussten viele Straßen und Eisenbahnlinien gesperrt werden. Viele Flüge wurden abgesagt. Und 13 Menschen haben die Schneestürme laut Medienberichten das Leben gekostet.

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    Wind, Schneefall, Schneelawine, Schnee, Wetterdienst, Wetterbericht, Wetter, DWD, Bundeswehr, Markus Söder, Bayern, Deutschland