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22:57 15 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Abstimmungs-Klatsche für May, US-Botschafter droht Firmen, Warnstreiks begonnen

    © Sputnik / Illustration
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    +++ Abstimmungs-Klatsche für Theresa May +++ US-Botschafter droht deutschen Firmen mit Sanktionen +++ Warnstreiks am Flughafen begonnen +++ US-Regierung verlängert Grenzeinsatz +++ Familie von vermisster Deutscher bittet um Hilfe +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zu Dienstag geschehen ist.

    Abstimmungs-Klatsche für Theresa May

    Kurz vor der entscheidenden Brexit-Abstimmung im britischen Unterhaus hat Premierministerin Theresa May einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Das mehrheitlich EU-freundlichen Oberhaus warnte am späten Montagabend davor, dass Mays Abkommen mit der EU den Wohlstand, die innere Sicherheit und den weltweiten Einfluss des Königreichs beschädigen werde. Zudem warnte das Oberhaus vor den Gefahren eines Brexits ohne Abkommen. Für den entsprechenden Antrag stimmten nach dreitägiger Debatte 321 Mitglieder, 152 dagegen.

    US-Botschafter droht deutschen Firmen mit Sanktionen

    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat die Sanktionsdrohungen gegen deutsche Firmen, die sich an der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen, bekräftigt. Firmen, die im Bereich des russischen Energie-Exportsektors arbeiten, riskieren Sanktionen, sagte Grenell der Rheinischen Post. Die US-Regierung habe klare Vorbehalte bezüglich der Energiesicherheit und den geopolitischen Auswirkungen von Nord Stream 2.

    Warnstreiks am Flughafen begonnen

    An mehreren deutschen Flughäfen haben in der Nacht Warnstreiks des Sicherheitspersonals begonnen. Etwa 150 Beschäftigte haben alleine in München die Arbeit niedergelegt. Damit beteiligt sich laut Verdi ein Großteil des Sicherheitspersonals aus den Bereichen der Personen- und Warenkontrolle. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten einen bundesweit einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro.

    US-Regierung verlängert Grenzeinsatz

    Die US-Regierung hat den Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko bis Ende September verlängert. Ursprünglich war der Einsatz der über 4.000 Soldaten bis zum 31. Januar gelant. Kritiker nannten den Einsatz der Soldaten ein Wahlkampfmanöver.

    Familie von vermisster Deutscher bittet um Hilfe

    Die Angehörigen einer in Australien seit Neujahr vermissten deutschen Urlauberin haben die örtliche Bevölkerung um Hilfe gebeten, nachdem die Polizei die Suche eingestellt hat. In einem Brief an den nationalen Rundfunksender ABC riefen sie die Menschen in und um Alice Springs dazu auf, alle Informationen mit Hinweisen auf den Verbleib der 62-jährigen Kölnerin an die Polizei oder an eine eigens eingerichtete Website weiterzuleiten. Man fürchte, dass die Frau einen Unfall hatte oder Opfer eines Verbrechens wurde.

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    Tags:
    Passagier, Flughäfen, Warnstreik, Brexit, EU, Großbritannien, Deutschland