04:08 15 Dezember 2019
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    Epidemien wegen Impfmüdigkeit? WHO warnt vor globalem Gesundheitsrisiko

    © RIA Novosti . Michail Mordasov
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    Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO könnte mangelnde Impfbereitschaft Fortschritte bei der Bekämpfung von Krankheiten, die durch Impfen vermeidbar sind, vereiteln, meldet das Portal kurier.at.

    Der Meldung zufolge verhindern Impfungen weltweit jedes Jahr zirka zwei bis drei Millionen Todesfälle und es könnten zusätzlich 1,5 Millionen weniger sein, wenn sich mehr Menschen impften lassen würden. Die WHO mahne daher eine Verbesserung der Impfbereitschaft für die Zukunft an.

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    Mangelnde Impfbereitschaft hingegen sei eine der größten Gesundheitsgefahren in der Welt. Fehlendes Vertrauen in die Impfungen, schwieriger Zugang zu Impfstoffen oder Nachlässigkeit zählen zu den Gründen für die Impfmüdigkeit, so das Portal.

    Am Beispiel von Masern würde deutlich, dass der Verzicht auf eine Impfung schwere Folgen habe. 2017 soll die Zahl von Masern-Fällen weltweit um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sein und in Europa konkret von etwa 5.000 auf 24.000.

    In diversen Ländern, wo die Masern bereits vor der Ausrottung gestanden hätten, soll es wieder mehr Krankheitsfälle geben.

    Zu weiteren Gesundheitsrisiken für die Menschen weltweit zählt die WHO die Ausbreitung von gegen Antibiotika resistenten Keimen, die Übergewichts-Epidemie, die Luftverschmutzung und gefährliche Erreger wie den Ebola-Virus.

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    Tags:
    Impfstoff, Krankheiten, Gesundheit, Ebola, Weltgesundheitsorganisation (WHO), WHO, Europa, Deutschland