21:35 30 November 2020
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    Spanische Rettungskräfte haben in der Nacht zum Samstag das Kleinkind, das vor fast zwei Wochen in Südspanien in ein 110 Meter tiefes Bohrloch gestürzt war, tot geborgen. Das teilte die Zeitung „El Pais“ mit.

    Der zweijährige Julen war am 13. Januar am Hügel Cerro de la Corona nahe der Küstenstadt Málaga verunglückt, während seine Eltern picknickten.

    Wie der Vater von Julen, José Rosello, gestanden hatte, sei das Unfall-Loch mit einer nur 25 Zentimeter breiten Öffnung auf dem Grundstück des Freundes einer seiner Cousinen wohl nicht ausreichend gesichert gewesen.

    Die beispiellose Rettungsoperation hatte fast zwei Wochen gedauert. Daran waren rund 300 Einsatzkräfte beteiligt. Am Freitag gelang es ihnen nach tagelangen Bohrungen, zu dem Kind vorzudringen. Jedoch konnten sie in einer Tiefe von mehr als 70 Metern nur noch seine Leiche finden.

    Bis zuletzt war unklar, ob der Junge lebend gerettet werden kann. Ganz Spanien bangte um den zweijährigen Julen.

    Die Eltern des Kindes hatten bereits 2017 einen Sohn verloren, der damals mit drei Jahren einem Herzversagen erlag.

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    Tags:
    Tod, Rettungsoperation, Junge, Zeitung El Pais, Spanien