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07:25 19 August 2019
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    Eröffnung eines Mere-Geschäfts in Rumänien

    Erster russischer Discounter in Deutschland eröffnet am Dienstag

    © Foto: Mere
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    Erstmals wird ein russischer Discounter am Dienstag eine Filiale in Deutschland eröffnen. Im Vorfeld hat die TS Markt GmbH, ein Tochter-Unternehmen des russischen Konzerns Torgservis, bereits angekündigt, beim Preiskampf mit etablierten Lebensmittelketten wie Aldi und Lidl konkurrieren zu wollen, meldet die Zeitung Der Berliner Kurier.

    Zumindest hat sich das russische Unternehmen dazu schon mal eine passende Verkaufsfläche ausgesucht – eine alte Aldi-Filiale im Norden Leipzigs, so die Meldung.

    Punkten wolle der unter dem Namen „Mere“ geführte russische Discounter in erster Linie mit annehmbaren Preisen. Auf die Innenausstattung werde derweil weniger Wert gelegt.

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    Wie bereits zuvor von anderen Medien berichtet wurde, ist ein erklärtes Ziel des Unternehmens, die niedrigsten Preise vor allem für Lebensmittel, aber auch für ausgewählte Haushaltswaren anzubieten. Zwischen 1500 und 2000 Produkte zu Schnäppchenpreisen seien pro Filiale geplant.

    „Wir arbeiten nach dem Motto ‚Jeden Tag nur Tiefstpreise“, heißt es auf der Internetseite von TS-Markt. Neben Tierbedarf, Drogerieartikeln, Haushaltswaren und Bekleidung würden Lebensmittel etwa 70 Prozent des Sortiments ausmachen.

    Aldi-Logo (Archiv)
    © AFP 2019 / KRISTOF VAN ACCOM / BELGA

    Der russische Discounter hatte vor der Eröffnung allerdings mit diversen Problemen zu kämpfen.

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    Vorherigen Berichten zufolge hat es offenbar Schwierigkeiten bei der Namensgebung der geplanten Kette gegeben: Zuerst sollten die Discounter in Deutschland „Centwelt“ heißen. Das kam aber beim Großhändler für Haushalts- und Gartengeräte „Centi“ nicht so gut an, wie das Portal „Chip.de“ unter Berufung auf die „Lebensmittel Zeitung“ schreibt. Das Unternehmen machte demnach Ansprüche gegen den russischen Discounter geltend.

    Die Betreiber der russischen Kette mussten daraufhin den Namen ändern lassen und entschieden sich für „Mere“. Auch das ging nicht reibungslos: Die Mera Tiernahrung GmbH fand, dass Mere genauso wie Mera klingt, und reichte Widerspruch beim EU-Markenamt ein, berichtet der Branchendienst. Dennoch soll es zukünftig bei „Mere“ bleiben.

    Laut eigenen Angaben betreibt Torgservis mehr als 900 Filialen in Osteuropa und Asien. Zur Strategie oder zu weiteren Plänen hat sich das Unternehmen bisher nicht geäußert.

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    Preise, Discount, Unternehmen, Russland, Lebensmittel, Leipzig, Deutschland, Russland