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20:36 22 September 2019
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    Haarschnitt (Symbolbild)Bundeswehrsoldatin mit einer G36-Sturmgewehr (Archivbild)

    Bundesverwaltungsgericht prüft Haar- und Barterlass der Bundeswehr

    CC0 © AP Photo / Eckehard Schulz
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    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet am Donnerstag über einen Erlass der Bundeswehr, der die Haar- und Bartlänge der Soldaten regeln soll. Dies teilte der Pressedienst des BVerwG heute mit.

    Ein Stabsfeldwebel reichte eine Klage gegen die Regelung ein, da laut ihr männliche Militärangestellte nur kurze Haare haben dürfen.

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    Die Vorschriften für Männer unterscheiden sich von jenen für Frauen, was der in der Bundeswehr dienende Anhänger der Gothic-Kultur als diskriminierend erachtet.

    Das Bundesverteidigungsministerium hält sich dennoch weiterhin an die unterschiedlichen Regeln. Denn es würden in „zulässiger Weise gesellschaftliche Gepflogenheiten und Wertmaßstäbe“ berücksichtigt. Darüber hinaus sei dies eine „zulässige Maßnahme zur Förderung von Frauen in der Bundeswehr“, hieß es in der Mitteilung.

    Laut dem Erlass dürfen die Haare der Männer bei aufrechter Körper- und Kopfhaltung die Schulter nicht berühren. Für Frauen sind längere Haare erlaubt, vorausgesetzt sie sind vollständig nach hinten gebunden.

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    Tags:
    Länge, Gothic-Kultur, Haare, Diskriminierung, Bundesverwaltungsgericht, Bundeswehr, Deutschland