20:15 10 Dezember 2019
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    Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa erhält Geschenk vom bulgarischen Journalisten während der früheren Pressekonferenz in Moskau (Archivbild)

    Darum lehnt Sacharowa Geschenk aus Bulgarien ab

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    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat ein Geschenk eines bulgarischen Journalisten abgelehnt, das er in Andeutung auf eine Äußerung seines ukrainischen Kollegen gemacht hat, der die angeblich schlechte Nahrungsmittellage in Russland kritisiert hatte.

    Bei einem Briefing im russischen Außenministerium am Donnerstag versuchte der bulgarische Journalist, Sacharowa ein Stück Käse zu überreichen. Dabei sagte er scherzhaft, er tue das, damit es in Russland keinen Hunger gebe.

    >>>Mehr zum Thema: Vom Importeur zum Exporteur moderner Lebensmittel – Russland auf der Grünen Woche<<<

    Dabei verwies er auf eine Äußerung seines ukrainischen Kollegen Roman Zymbaljuk, der am Montag in einem Interview mit dem ukrainischen Rundfunksender Radio NW unter anderem gesagt hatte, in Russland gebe es keinen Käse, der schmecken würde, und es gebe überhaupt „nichts zu fressen“.

    Sacharowa reagierte mit Ironie auf dieses Interview in einer Facebook-Mitteilung und erinnerte seine Leser, Zymbaljuk verbreite regelmäßig Fake-News über Russland:

    „Vor kurzem erzählte er der Öffentlichkeit davon, wie Russland angeblich ukrainische Städte okkupieren werde, in denen sich seine diplomatischen Vertretungen befinden“, schrieb sie. „die Kiewer Propaganda ist auf Hochtouren“, resümierte sie.

    Nun weigerte sich Sacharowa, das Geschenk aus bulgarischer Produktion anzunehmen.

    „Nein, danke, ich habe einheimischen Käse“, antwortete sie.

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    Tags:
    Lebensmittel, Hunger, Sanktionen, Außenministerium Russlands, Maria Sacharowa, Ukraine, Bulgarien, Russland