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    Chicago am 30. Januar 2019

    Arktische Kälte in USA: Chicago verwandelt sich in Sibirien – FOTOs

    © AFP 2019 / JOSHUA LOTT
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    Die USA erleben derzeit eine beispiellose Kälte: In der Nacht zu Donnerstag wurden in einigen Bundesstaaten Tiefstwerte von fast minus 40 Grad Celsius gemessen. Nach US-Medienberichten sind bereits acht Menschen an den Folgen des extremen Frostes gestorben.

    Betroffen sei vor allem der sogenannte Mittlere Westen. Drei Bundesstaaten haben zudem den Katastrophenfall ausgerufen. Viele Schulen und Universitäten bleiben geschlossen.

    Derweil veröffentlichen die Bewohner der drittgrößten US-Stadt Chicago Bilder des eisigen Wetters – dort sanken die Temperaturen auf minus 30 Grad. Zum Vergleich: Derzeit beträgt die Temperatur in Nowosibirsk in Sibirien minus 34 Grad.

    ​​Mehr als 1800 Flüge fielen auf den beiden großen Flughäfen von Chicago aus. Nutzer haben den Hashtag „Chiberia“ gestartet – eine Verbindung der Wörter „Chicago“ und „Siberia“ (dt. Sibirien).

    Verantwortlich für die extreme Kältewelle ist der „Polarwirbel“, ein Band kalter Westwinde, das für gewöhnlich über dem Nordpol kreist. Doch während der Polarwirbel normalerweise stabil mit seinem Zentrum über der Arktis bleibt, hat er sich nun ungewöhnlich weit nach Süden ausgebreitet.

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    Tags:
    Kälte, Arktis, USA