21:49 03 Dezember 2020
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    Wissenschaftler von der südafrikanischen Witwatersrand-Universität haben herausgefunden, dass zahlreiche Steinhütten am Rande von Johannesburg tatsächlich die Überreste einer einmal blühenden Metropole sind. Die entsprechende Studie ist auf dem Fachportal Science Alert veröffentlicht worden.

    Die Entdeckung wurde mit der LIDAR-Technologie gemacht, die es ermöglicht, mithilfe aktiver optischer Systeme ein dreidimensionales Raumbild zu erzeugen. Die Forscher konnten dadurch feststellen, wie die Siedlung damals ausgesehen hatte: Sie stellte eine echte Metropole mit Hunderten von Haushalten und einem ausgedehnten Handelsnetz dar.

    In der Metropole, die Kweneng genannt wurde, soll das Volk Tswana gelebt haben. Die Forscher hätten etwa 800 Haushalten entdeckt und behaupten, die Bevölkerung habe sich damals auf etwa 10.000 Menschen belaufen.

    Die Großstadt soll  für etwa 200 Jahre für die Geschichte verloren gegangen sein.  Den Wissenschaftlern zufolge existierte Kweneng vom 15.  bis ins 19. Jahrhundert, als die Bewohner es verließen. Die Fläche der Metropole betrug etwa 20 Quadratkilometer, während sich in ihrem Zentrum zwei große geschlossene Parzellen von 10.000 Quadratmetern befanden, von denen die Wissenschaftler vermuten, dass sie Kraale waren – Haushalte mit einer großen Anzahl an Vieh.

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    Tags:
    Entdeckung, Forscher, Haushalt, Handel, Südafrika