08:16 01 Dezember 2020
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    Nach Informationen des NDR ist ein früherer SS-Mann, der im April 1944 an einem Massaker im nordfranzösischen Ascq beteiligt war, in seiner Wohnung bei Hannover überfallen worden. Die Täter hatten sich offenbar als Postboten gekleidet.

    Unklar bleibt, ob es sich hierbei um einen „gewöhnlichen“ Einbruch handelt oder ob es einen politischen Hintergrund gibt.

    Auszuschließen wäre Letzteres nicht, da der 96-Jährige zuletzt Ende November im ARD-Politikmagazin „Panorama“ den Holocaust herunterzuspielen versucht hatte.

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    Unter anderem hatte er gesagt, die französischen Zivilisten seien selber schuld an ihrem Tod gewesen. Gegen den Mann laufen daher seit Ende Januar Ermittlungen wegen Volksverhetzung.

    Der Mann hat dem NDR bereits den Überfall bestätigt. Zwei vermeintliche Postboten sollen am Vortag in sein Haus eingedrungen sein und ihn gefesselt haben. Zudem sollen die beiden Täter Aktenordner, Bargeld und andere Wertsachen mitgenommen haben.

    Ein Mitarbeiter eines Pflegedienstes habe ihn dann kurze Zeit später entdeckt und befreit.

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    Waffen-SS, Rentner, Überfall, Polizei, Hannover