10:23 04 Dezember 2020
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    In einem Chemieunternehmen in Heidelberg ist es am frühen Samstagmorgen zu einer chemischen Reaktion gekommen, die zu einer starken Rauchentwicklung führte. Das teilte die Agentur dpa unter Verweis auf Polizeiberichte mit.

    Wie es hieß, hätten 3.000 Liter eines Gemischs aus Chemierückständen ungewollt reagiert, wodurch sich ein Überdruckventil geöffnet habe. Zum Zeitpunkt der chemischen Reaktion seien keine Arbeiten im Werk erfolgt.

    ​Da die extrem starke Rauchentwicklung auch stark rieche, wurden die Anwohner der angrenzenden Wohngebiete gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

    Auch die naheliegende Autobahn 5  musste wegen der starken Sichtbehinderung gesperrt werden.

    ​Derzeit gebe es fünf Leichtverletzte: Eine Feuerwehrfrau, drei Polizeibeamte und eine Passantin, die über Kopfschmerzen und Schwindelgefühl klagen sollen, heißt es. Die Ursache des Vorfalls sei noch unbekannt.

    Die Feuerwehr sei im Einsatz, um weitere Rauchentwicklung zu verhindern. In dem Fall werde zurzeit ermittelt.

     

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    Tags:
    Chemiefabrik, Rauchentwicklung, Feuerwehr, Agentur DPA, Deutschland