17:45 24 Januar 2020
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    In Kap Verde sind elf russische Seeleute, die wegen Verdachts auf Drogenschmuggel festgenommen wurden, vor Gericht erschienen. Das teilte die russische Botschaft in dem Inselstaat am Sonntag mit.

    „In Bezug auf die festgenommenen Matrosen hat ein Gericht über eine Unterbindungsmaßnahme entschieden. Auf Gerichtsbeschluss gilt als solche Arrest“, heißt es.

    „Derweil ist keine Anklage von Amtswegen gegen die festgehaltenen Seeleute erhoben worden. Sie können nur nach den nötigen Ermittlungen angeklagt werden.“

    Wie es weiter heißt, befänden sich die Russen zurzeit in einem Gefängnis in der Stadt Praia, bis die Ermittlungen zu Ende gegangen seien.

    Nach Angaben der Botschaft wurde der Frachter „ESER“, der unter der Flagge Panamas von diesem Land nach Tangier in Marokko unterwegs war, am Freitag im Hafen von Praia festgehalten. Die elf Besatzungsmitglieder, allesamt russische Staatsbürger, wurden in Gewahrsam genommen.

    Den Hafen Praia lief das Schiff offenbar nur deshalb an, weil ein Mitglied der Besatzung zuvor zu Tode gekommen war. Die Todesursache ist bislang nicht öffentlich bekanntgegeben worden.

    Laut der Kriminalpolizei von Kap Verde wurden an Bord des Schiffes nach der Durchsuchung 260 Ballen mit einem Gesamtgewicht von etwa zehn Tonnen beschlagnahmt. Nach der entsprechenden Begutachtung wurde die Substanz als Kokain identifiziert.  

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    Tags:
    Botschaft, Gericht, Unterbindungsmaßnahme, Festnahme, Seeleute, Russland, Kap Verde