13:09 29 November 2020
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    Bei einer Brunnenbohrung in Hirschberg-Leutershausen wurde der Backenzahn eines Steppen-Mammuts gefunden. Nach ersten Schätzungen der Experten könnte das Fossil über 200.000 Jahre alt sein.

    Solche Meldungen kennt man normalerweise eher aus Sibirien, aber diesmal kommt die Nachricht aus Süddeutschland: Bei Brunnenbohrungsarbeiten im baden-württembergischen Hirschberg-Leutershausen ist der Backenzahn eines Mammuts gefunden worden. Experten des Naturkundemuseums Karlsruhe schätzen den 27 Zentimeter langen und 4,7 Kilogramm schweren Fund auf 200.000 Jahre, berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung am Montag.

    Mammut-Zahn aus Hirschberg
    Mammut-Zahn aus Hirschberg

    Der Zahn des Steppen-Mammuts ist bei einer Brunnenbohrung in neun Metern Tiefe entdeckt worden.

    „Es ist ein besonderer Moment, wenn im übrigen Bohrgut ein so beeindruckendes Fossil sichtbar wird“, zitiert die RNZ Christian Svenson vom Wasserrechtsamt, der die Bohrung begleitete.

    Sollte sich die Schätzung der Experten hinsichtlich des Alters des Fundes bestätigen, könnte das Mammut die Gegend zeitgleich mit dem „Homo Heidelbergensis“ bewohnt haben (dieser Gattung werden Fossilien aus dem Mittelpleistozän zugeordnet, die 600.000-200.000 Jahre alt sind). Der „Heidelbergmensch“ wurde 1907 in einer Sandgrube in Mauer bei Heidelberg gefunden.

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    Tags:
    Fund, Bauarbeiten, Zahn, Mammut, Rhein, Mannheim, Sibirien, Deutschland