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    ein Polizist, Österreich (Symbolbild)

    Mordfall Manuela K.: mutmaßlicher Täter kommt nun doch vor Jugendgericht

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    Laut dem von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenem Altersgutachten in Bezug auf den mutmaßlichen Täter im Mordfall „Manuela K.“ ist dieser nicht älter als 21 Jahre und wird deshalb vor einem österreichischen Jugendgericht angeklagt, meldet das Portal heute.at am Mittwoch.

    Somit drohen Yazan A, dem mutmaßlichen Mörder der 16-jährigen Manuela K. aus dem österreichischen Wiener Neustadt, nach dieser Expertise maximal 15 Jahre Haft. Wegen Zweifeln am Alter hatte die Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben, so die Meldung.

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    „Mein Mandant ist laut dem Gutachten nicht 21 Jahre oder älter, somit kommt er vor ein Jugendgericht“, teilte der Anwalt von Yazan A., Andreas Reichenbach, mit.

    Laut Dokumenten ist Yazan A. am 1. August 1999 geboren. Wäre der Syrer laut Gutachten jedoch 21 Jahre oder älter gewesen, so wäre er als Erwachsener vor ein Gericht gekommen und ihm hätte wegen Mord eine lebenslange Freiheitsstrafe gedroht.

    Vor einem Jugendgericht  beträgt die Höchststrafe bei Mord „nur“ bis zu 15 Jahre Haft.

    Nach Ermittlungsangaben soll der Syrer seine Ex-Freundin erwürgt und im Wodica-Park verscharrt haben. Er wurde auf der Flucht gefasst und hatte danach seine Tat gestanden. Zum Tatmotiv gibt es bisher keine Angaben.

    Gegenwärtig befindet sich der 19-Jährige in der Justizanstalt Eisenstadt.

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    Tags:
    Freiheitsstrafe, Gutachten, Mordfall, Alter, Staatsanwaltschaft, Anklage, Mord, Syrer, Haftstrafe, Gericht, Eisenstadt, Syrien, Österreich