23:43 22 Januar 2020
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    Wissenschaftler aus der Universität Bern in der Schweiz haben eine Studie durchgeführt und bewiesen, dass Menschen im Schlaf neue Informationen aufnehmen können. Darüber schreibt das Portal Medical News Today.

    Die Forscher hätten die Hirnaktivität von 41 Männern und Frauen mithilfe des Elektroenzephalogramms registriert. Während des Schlafes sollten die Teilnehmer des Experiments über Kopfhörer zahlreiche Wortpaare hören, die aus einem bekannten Wort in ihrer Muttersprache und einem „Scheinwort“  bestanden. Die Wissenschaftler verwendeten die fiktive Sprache für die Reinheit des Experiments, da die Fremdsprachenkenntnisse der Teilnehmer den Verlauf der Studie hätten beeinflussen können.

    Im Zuge ihrer Studie sind die Forscher zu dem Schluss gekommen, dass die Menschen jene Ausdrücke, die sie im Tiefschlaf mehrmals gehört hatten, besser behielten.

    Wie einer der Wissenschaftler, Dr. Mark Zust, feststellte, fiel das Sich-Einprägen neuer Wörter mit der Aktivität im Hippocampus zusammen — jenem Gehirnbereich, der an der Gedächtniskonsolidierung, d.h. am Übergang des Kurzzeitgedächtnisses in das Langzeitgedächtnis, beteiligt ist.

    „Diese Gehirnstrukturen scheinen ein Gedächtnis zu bilden, unabhängig vom vorherrschenden Bewusstseinszustand — dem Unterbewusstsein im Tiefschlaf und dem Bewusstsein im Wachzustand“, schloss er.

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    Tags:
    Lernen, Studie, Schlaf