07:08 22 Oktober 2020
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    Die Ankündigung, dass das Briefporto wieder angehoben wird, hat in Teilen der Öffentlichkeit Empörung ausgelöst. Nun ist bekanntgeworden, dass die Erhöhung sogar stärker ausfallen wird, als zuvor gedacht – allerdings auch zu einem anderen Datum.

    Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Entwurf zur Änderung der Post-Entgeltregulierungs-Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums berichtet, soll das Briefporto offenbar stärker aber später steigen, als bislang erwartet.

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    So hieß es zunächst, dass die Deutsche Post ab April 80 statt 70 Cent für einen Standardbrief verlangen würde.

    Jetzt soll der Preis erst im Sommer angehoben werden.

    Wie das Blatt jedoch berichtet, gesteht das Ministerium der Deutschen Post nun eine höhere Umsatzrendite zu. Der bisher gebräuchliche europäische Vergleichsmaßstab werde daher zugunsten der Post angepasst, sodass auch die Bundesnetzagentur, die die Portoanträge der Post genehmigen muss, gezwungen sein würde, einen größeren Erhöhungsspielraum einzuräumen.

    Laut dem Bericht würde dies bedeuten, dass eine Anhebung in Richtung 85 bis sogar 90 Cent denkbar wäre.

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    Die neuen Gebühren wären voraussichtlich für die nächsten drei Jahre gültig.

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    Tags:
    Briefporto, Brief, Preis, Anstieg, Deutsche Post