06:09 20 Oktober 2020
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    Russische Forscher schlagen vor, eine Raumfahrzeug-Gruppe zu bilden, die das „Weltraumwetter“ und Sonnenausbrüche vorhersagen soll. So sollten die Crews von interplanetaren Raumschiffen und Weltraumstationen geschützt werden. Der Forscher an der Staatlichen Moskauer Lomonossow-Universität, Michail Panasjuk, hat sich zu dem Thema geäußert.

    „Um zukünftige interplanetare Flüge, Mond- und Marsstationen sowie die Internationale Raumstation ISS zu sichern, benötigen wir ein System zur Überwachung der Strahlengefahr im Weltraum. Dazu müssen drei oder vier kleine und preiswerte Satelliten hergestellt und diese in den Orbits um die Sonne platziert werden“, so der Leiter des wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Kernphysik an der Moskauer Universität (MGU).

    Derzeit seien die Fachleute nicht imstande, das Auftreten von Sonnenprotonen nach Sonnenausbrüchen vorherzusagen, so Panasjuk. Diese geladenen Teilchen können ihm zufolge eine Strahlengefährdung für Menschen und Technik auf der Erde und im Weltraum herbeiführen.

    „Außerdem sehen wir einen Sonnenausbruch, sind aber nicht sicher, dass die energetischen Teilchen zur Erde kommen. Die Teilchen haben solche Bewegungsbahnen im interplanetaren Raum, dass sie an der Erde vorbeifliegen können, aber sie können sie auch treffen“, sagte Panasjuk weiter.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Flüssigatmung: Neuartige Technik soll Flieger-und Weltraumcrews helfen

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    Tags:
    Sonnenausbruch, Raumstation ISS, Raumstation, Sonne, Moskauer Lomonossow-Universität (MGU), Michail Panasjuk, Russland